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Kurzarbeitergeld - eigentlich steuerfrei!

hat aber tatsächlich steuerliche Folgen.....

Jeder, der jetzt Kurzarbeitergeld bezieht sollte wissen:

Im Folgejahr wird oft eine Nachzahlung ans Finanzamt fällig! Denn das Kurzarbeitergeld ist nicht ganz so „steuerfrei“, wie dieses Wort es vermuten ließe.

Wer so eine Lohnersatzleistung bekommt, dem steht deswegen oft eine heftige Steuernachzahlung ins Haus. Das verblüfft viele Betroffene – schließlich gelten die erwähnten Sozialleistungen ja alle als steuerfrei.

Das mit der Steuerfreiheit stimmt eben letztlich nicht ganz. Das liegt am „Progressionsvorbehalt“, der laut Gesetz für alle möglichen Zahlungen gilt, zum Beispiel auch für das Kurzarbeiter- oder das Insolvenzgeld. Dieser Mechanismus bewirkt, dass das normale Einkommen mit einem etwas höheren Steuersatz belastet wird als sonst.

Die amtliche Antwort, aber nicht völlig schlüssig: Durch die Sozialleistung steigt die „steuerliche Leistungsfähigkeit“ des Empfängers. Also wird er auch stärker belastet – aber nur ein bisschen.

Übrigens: Wer in einem Jahr mehr als 410 Euro an Lohnersatzleistungen bekommen hat, muss im Folgejahr eine Steuererklärung abgeben.

Also: Drücken kann man sich davor nicht!

Kurzarbeitergeld: Anrechnungsfreier Nebenverdienst bei systemrelevanten Tätigkeiten

  • Befristete Sonderregelung: Arbeitnehmer in Kurzarbeit können Nebentätigkeiten in systemrelevanten Branchen und Berufen aufnehmen, ohne dass der Verdienst auf ihr Kurzarbeitergeld angerechnet wird Auf den Nebenverdienst fallen keine Beiträge zur Arbeitslosenversicherung an.
  • Allerdings darf die Summe aus Nebenverdienst, Kurzarbeitergeld und Kurzlohn nicht das reguläre Entgelt aus dem Hauptberuf übersteigen.
  • Geltungsdauer: Diese Regelung ist vom 01. April bis 31. Oktober 2020 befristet.
  • Bisherige Regelung: Ein Nebenverdienst parallel zum Bezug von Kurzarbeitergeld war zuvor nur dann anrechnungsfrei, wenn er schon vor Beginn der Kurzarbeit ausgeübt worden war. Diese Regelung wird ab November wieder gelten.
  • Gesetzesgrundlage: § 421c SGB III
  • Anmerkung: Welche „Branchen und Berufe“ als systemrelevant gelten, wird von den Bundesländern festgelegt und kann damit variieren. Typischerweise fallen darunter Tätigkeiten im Gesundheitsbereich, in der Landwirtschaft, im Groß- und Einzelhandel (Supermärkte, Nahrungsmittel- und Drogeriemärkte), in der Nahrungsmittelproduktion, in der Energie- und Wasserversorgung, in der Abfallentsorgung, in der Telekommunikation, in der Betreuung und Pflege, in bestimmten Nachrichtenmedien, in Logistik, Transport und Verkehr sowie in bestimmten Bereichen der Finanzwirtschaft. Hinweise ergeben sich auch aus den Aufzählungen in  der COVID-19-Arbeitszeitverordnung.

Höchstdauer von kurzfristiger Beschäftigung angehoben

  • Befristete Sonderregelung: Eine sozialversicherungsfreie kurzfristige Beschäftigung (§ 8 Abs. 1 Nr. 2 SGV IV) kann mit Vorbeschäftigungszeiten bis zu fünf Monate oder 115 Tage dauern, innerhalb eines Kalenderjahrs.
  • Geltungsdauer: Diese Ausweitung ist befristet vom 01. März bis zum 31. Oktober 2020
  • Bisherige Regelung: Vor dem Sozialschutzpaket waren drei Monate oder 70 Tage innerhalb eines Kalenderjahrs (samt Vorbeschäftigungszeiten) die Maximaldauer für kurzfristige Beschäftigung im Sinne der Sozialversicherung. Voraussichtlich wird dies wieder ab dem 01. November 2020 gelten.
  • Gesetzesgrundlage: § 115 SGB IV.
  • Anmerkung: Weiterhin gilt, dass solche kurzfristigen Beschäftigungen sozialversicherungspflichtig sind, wenn sie „berufsmäßig“ ausgeübt werden und dabei das Entgelt 450 Euro pro Monat übersteigt. Wenn ein kurzfristiges Beschäftigungsverhältnis über den 31. 10. 2020 hinaus andauert, darf es nur maximal drei Monate oder 70 Arbeitstage umfassen, da die Ausnahmeregelung ab 01. 11. keine Anwendung mehr findet. Entsprechendes gilt für Zeiten kurzfristiger Beschäftigung, die vor dem 01. 03. 2020 lagen.

2020: Mindest­lohn wird weiter ange­hoben

 

Der vor fünf Jahren eingeführte gesetzliche Mindestlohn wird weiter angehoben: auf 9,35 Euro ab 1. Januar 2020. Erstmals stieg der Mindestlohn zum 1. Januar 2017 auf 8,84 Euro je Zeitstunde, dann zum 1. Januar 2019 auf 9,19 Euro je Zeitstunde. Nun die erneute Erhöhung. Aufgrund der Mindestlohnerhöhung müssen Arbeitgeber geringfügige Beschäftigungen sozialversicherungsrechtlich neu beurteilen, da sich die Verhältnisse bei diesen Beschäftigten ändern könnten.

 

1. Januar 2020: Wird die Minijobgrenze überschritten?

 

Zum Stichtag 1. Januar 2020 müssen Arbeitgeber daher prüfen, ob die gesetzliche Verdienstgrenze von insgesamt 450 Euro in der jeweiligen Beschäftigung beziehungsweise bei mehreren geringfügigen Beschäftigungen durch die Erhöhung nach wie vor nicht überschritten wird. Beschäftigen Sie geringfügig entlohnte Mitarbeiter, ist gegebenenfalls eine Personalanpassung erforderlich. Denn ab dem 1. Januar 2020 liegt die monatliche Höchstarbeitszeit bei 48,1 Stunden. 2019 waren es 48,9 Stunden. 

 

Wird die Verdienstgrenze von 450 Euro überschritten, liegt keine geringfügig entlohnte Beschäftigung mehr vor. Dabei kommt es nicht auf die tatsächliche Zahlung, sondern auf den Entgeltanspruch des Beschäftigten an - das sogenannte Entstehungsprinzip. 

 

Von diesem Zeitpunkt an handelt es sich um eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Als Arbeitgeber haben Sie dann entsprechende Ummeldungen im Meldeverfahren nach der Datenerfassungs- und -übermittlungsverordnung (DEÜV) zu erstellen. 

Wer den Mindestlohn unterschreitet, dem drohen also nicht nur bis zu 500.000 Euro Bußgeld, sondern auch die Nachzahlung von Sozialversicherungsbeiträgen. 

 

Lohnbüro AM hilft Ihnen die richtige Beurteilung vorzunehmen.

Geschlechtsangaben bei Arbeitgebermeldungen

 

Mit dem "Gesetz zur Änderung der in das Geburtenregister einzutragenden Angaben" vom 18. Dezember 2018 wurden neue Geschlechterkategorien im Personanstandsrecht in deutschland eingeführt. Menschen, die wegen einer Variante ihrer Geschlechtsentwicklung weder dem weiblichen noch dem männlichen Geschlecht eindeutig zugeordnet werden können, haben seither die Möglichkeit, im Geburtsregister neben den Angaben "männlich, weiblich" sowie dem Offenlassen des Geschlechtseintrages ("Unbekannt") auch eine neue dritte Geschlechterkategorie "divers" anzugeben.

 

Zum 01. Januar 2020 wird diese Erweiterung im Personenstandsrecht in den Meldeverfahren der Sozialversicherung umgesetzt. Die Kennzeichnung in den Meldeverfahren der Sozialversicherung erfolgt analog zum Geburtenregister.

Das Geschlecht des Arbeitnehmers ist ab 01. Januar 2020 bei Anmeldungen, der Sofortmeldung und der gleichzeitigen An- und Abmeldung anzugeben, sofern die Versicherungsnummer nicht bekannt ist.

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Gastronomie

Die Zufriedenheit Ihrer Gäste steht bei Ihnen im Mittelpunkt.

Einige Gaststättenbetriebe nutzen bereits die Dienstleistungen von Lohnbüro AM. Besonderheiten sind z.B. bei der Abrechnung von Saisonkräften und Minijobbern zu beachten.  Ich biete Lösungen für die komplexen Lohnabrechnungen im Gastgewerbe. Egal, ob Ganzjahres- oder Saisonbetrieb. Gerade in der Gastronomie sind Saisonkräfte weit verbreitet. Schnell wird für zeitlich begrenzten Zeitraum zusätzliches Personal benötigt. Das ist natürlich immer mit einigem Aufwand verbunden. Neben dem Bewerbungsprozess für neue Mitarbeiter kommen vor dem Antritt der Arbeit noch Sofortmeldungen und Anmeldungen hinzu. Wenn mehrere Saisonkräfte eingestellt werden und diese auch noch bei verschiedenen Krankenkassen Mitglied sind, bedeutet dies einen erhöhten Aufwand.

 

Meistens werden Service-Kräfte in der Gastronomie auf Stundenbasis bezahlt. Für jeden Mitarbeiter müssen also am Monatsende die Stunden und der damit verbundene Lohn errechnet werden. Bei mir finden Sie garantiert die passende Lösung, die auch in Ihr Budget passt. Und Sie behalten die volle Flexibilität in Ihrer Einsatzplanung und senken so die Betriebsausgaben für Ihre Personalabrechnung. Mit Lohnbüro AM sind Sie auf der sicheren Seite!

Dienstleister

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Durch den Wechsel zu Lohnbüro AM senken Sie Ihre Kosten und können sich besser auf ihr Kerngeschäft konzentrieren!

Ärzte

Praxiskosten senken: Hier können Ärzte noch Geld sparen

Beim Thema Praxiskosten denken die meisten Praxisinhaber vor allem an ihr Personal. Schließlich machen diese Kosten etwa 50 Prozent der Praxisaufwendungen aus. Ärzte, die an dieser Schraube drehen wollen, sparen allerdings an der falschen Stelle: Gute MFA sind heiß begehrt und für eine reibungslos funktionierende Arztpraxis unabkömmlich. Überdurchschnittlich hohe Gehälter sind hier keine Seltenheit, sondern eher das Mittel der Wahl, um gute Kräfte dauerhaft zu halten. Zum Glück haben Praxisinhaber, die ihren Gewinn erhöhen wollen, aber noch viele andere Einsparmöglichkeiten.

Bei Ihnen spielt das Personal eine zentrale Rolle, deshalb ist es wichtig, dass Sie als Arbeitgeber bei der Abrechnung alles im Griff haben.

Neben der gut organisierten Lohn- und Gehaltsabrechnung lege ich sehr viel Wert auf die richtige und im Hinblick auf die Abgabenbelastung optimale Abrechnung. Bei Fragen zu Gehaltsbestandteilen die im Sozialversicherungs- und/oder Steuerrecht freigestellt sind, behalte ich für Sie den Durchblick. So stellen Sie sicher, dass Ihre Mitarbeiter möglichst viel auf die Hand bekommen und Sie trotzdem Ihre Kosten senken.

Schausteller

Flexible Gestaltungsmöglichkeiten sind hier besonders wichtig

Das Schaustellergewerbe folgt keinen festgelegten Arbeits- und Ruhephasen, sondern ist geprägt von Transporten, Auf- und Abbau sowie Spielzeiten und auch Tagen ohne Engagement und witterungsbedingte Pausen. Die Organisation und Veranstaltung eines Volksfestes ist nicht mit einem geregelten Acht-Stunden-Tag zu bewältigen. Der Aufbau und die Eröffnung einer Kirmes oder eines Weihnachtsmarktes können nicht warten, sondern müssen zum Stichtag fertig sein.

Gerade deshalb ist es wichtig einen Ansprechpartner auch außerhalb der  regulären Öffnungszeiten zur Seite zu haben. Bei Lohnbüro AM profitiern Sie auch am Wochenende von meiner persönlichen Betreuung, Sie haben immer einen Ansprechpartner und Sofortmeldungen können jederzeit erstellt werden. Und das zu fairen Preisen und ohne versteckte Zusatzkosten.

Baulohnabrechnung

Baulohnabrechnung in erstklassiger Qualität zu einem fairen Preis

Aufgrund der gegebenen Komplexität sind für eine rechtssichere und effiziente Abwicklung der Baulohnabrechnung Spezialkenntnisse erforderlich. Profitieren Sie von meinen Erfahrungen – ich gestalte Ihnen die Baulohnabrechnung so einfach wie möglich. Ich biete Ihnen über die übliche Leistung der laufenden Lohn- und Gehaltsabrechnung hinaus folgende Leistungen für Ihre Baulohnabrechnung:

  • Erfassung aller relevanten Stunden
  • Führung von Arbeitszeit- und Urlaubskonten
  • Erstellung unterschriftsfertiger Listen zur Beantragung von KUG / Saison-KUG bei der Arbeitsagentur
  • Erstellung von Erstattungsanträgen für die Urlaubs- und Lohnausgleichskasse
  • Führen von Beitragslisten der ZVK
  • Führen der Winterausfallgeld-Listen
  • Ermittlung der Beiträge für die Sozialkassen

Mit meinem professionellen Service sorge ich dafür, dass Sie als Arbeitgeber so wenig Zeitaufwand haben wie möglich, damit Sie sich ganz auf Ihren Betrieb konzentrieren können. Kern meiner Dienstleistung ist deshalb auch hier ein fester, persönlicher Ansprechpartner für jeden Kunden.

Ich garantiere für die Richtigkeit der Baulohnabrechnung für Ihre Mitarbeiter. So vermeiden Sie Nachforderungen der Sozialkassen und minimieren das Risiko von fehlerhaften Abrechnungen.

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